Laura Purcell

Die stillen Gefährten

17.4.2022

 

Festa Verlag, 442 Seiten, Hardcover

 

 

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Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann genommen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.

Von Beginn an spürt man die düstere Stimmung, sei es in dem Hospital, in dem die Protagonisten lebt, oder sei es auch in ihren Erinnerungen, die einen großen Teil des Buches ausmachen. Als Leserin erfährt man nach und nach die Geschichte des Hauses “The Bridge” und die seiner Bewohner, aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten. So baut sich nach und nach auf, was von Anfang zu vermuten war: Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Dabei ist es aber viel mehr, als eine klassische Spukhausgeschichte. Die Autorin spielt grandios mit dem Wahnsinn der Figuren. Oder ist es doch Realität? 

Je weiter das Buch fortschritt, umso erschütterter war ich beim Lesen und umso mehr habe ich mitgefiebert. Die Spannung flaut nie ab, unterschwellig ist immer etwas Unheimliches spürbar. 

Die Figuren machen interessante Entwicklungen durch, vor allem die Protagonistin ist sehr vielschichtig dargestellt. Der Schreibstil ist insgesamt ein Lesegenuss und die Geschichte hat eine unheimliche Tiefe.

Der Schluss ist nahezu perfekt, es gibt Lösungen, aber auch genug Raum für eigene Interpretationen. Ich fühlte mich absolut in das Buch hineinversetzt und empfehle es jedem gerne, der gute, düstere und unheimliche Literatur mag.

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