30.04.2022
380 Seiten, Taschenbuch, btb
Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich sperrig und nicht einfach. Der Schreibstil ist geprägt von den Gedankengängen der Protagonistin Sara, als Leser befindet man sich durchgängig in ihrem Kopf und der denkt oft in Schachtelsätzen und abgehakt.
Ich vermute, genau dies hat die Autorin beabsichtigt, ihre Art zu schreiben soll eben die Gedankengänge der Psychologin verdeutlichen. Eine eigentlich gute Idee, für mich aber eher anstrengend zu lesen. Der Vorteil dabei ist, dass wir diese Figur ziemlich gut kennenlernen, wir befinden uns ja in ihrem Kopf. Trotzdem konnten mich ihre Emotionen nicht wirklich erreichen, gerade wenn sie Angst hatte, habe ich dies nicht richtig fühlen können.
Sigurd als ihr Ehemann macht eine ganz interessante Entwicklung durch und die Patienten der Psychologin fand ich spannend.
Das Ende ist rund und passend, allerdings ziemlich durchschaubar, wenn auch nicht in allen Einzelheiten.
Die Spannung flacht immer mal wieder ab, richtig mitfiebern konnte ich selten.
Insgesamt finde ich das Buch okay, völlig überzeugt hat es mich leider nicht.