Das buchstaebliche BlogABC

Auf seinem Blog  hat Burkhardt Asmuth zu einer interessanten Blogparade aufgerufen, der ich nicht widerstehen konnte.

Die Regeln sind einfach, zu jedem Buchstaben des Alphabets wird geschrieben, was sich mit dem eigenen Blog verbinden lässt. Hier meine Ideen dazu:

 

 

 

Antworten gebe ich gerne, wenn mir jemand eine Frage bezüglich meines Blogs stellt und hätte ich auch gerne, wenn ich von Anderen etwas wissen möchte. Leider nicht immer selbstverständlich, dabei ist selbst eine negative Aussage besser als gar keine, finde ich.

 

Besserwisserei versuche ich zu vermeiden. Jeder Blog ist etwas Persönliches, also steht es mir nicht zu, andere Blogger zu verurteilen, weil sie etwas anders machen als ich. Ebenso bei Autoren, nicht immer gefällt mir, was ich lese, das benenne und begründe ich auch in meinen Rezensionen, versuche aber stets deutlich zu machen, dass es lediglich meine subjektive Meinung ist (die sicher nicht allgemeingültig ist).

 

Charme haben manche Bücher ebenso wie Menschen. Kleine Ecken, Kanten und Ungereimtheiten, die eine Sache spannend machen. Mag ich.

 

Danke sagen kann man machen, wenn man irgendetwas als dankenswert erfahren hat. Sollte man dann sogar, die Welt ist schon unfreundlich genug, jeder kann sie ein bisschen schöner machen.

 

Eigenheiten mag ich sehr in Büchern. Wenn ein Autor mehrere Bücher verfasst hat und ich ihn allein an seinem Schreibstil erkennen kann, bin ich schwer begeistert.

 

Fehler machen wir alle und können passieren. Wichtig finde ich, dazu zu stehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

 

Gewalt ist im realen Leben nicht zu entschuldigen und die aktuellen Entwicklungen zeigen deutlich, wie viel Leid dadurch entsteht. In der Kunst sieht das anders aus, für mich sind Gewaltdarstellungen in Büchern und in der Musik eine Möglichkeit, meine eigene böse Seite zu reflektieren und zu kanalisieren, so dass ich keinerlei Grund sehe, meinen Mitmenschen übel mitzuspielen. Nebenbei, Gewalt umfasst nicht nur körperlich angewandte, sondern auch verbale.

 

Heimat: Ist mein Blog mittlerweile für mich. Hier kann ich mich austoben, kann schreiben, was ich denke und treffe manchmal sogar Besucher dort. Fast wie zuhause.

 

Igel sind süß, haben mit dem Blog aber nichts zu tun.

 

Jahre, also mindestens eins, dauert es wohl, bis ein Blog wirklich richtig Spaß macht. Vorher hatte ich immer wieder das Gefühl, für mich ganz allein zu schreiben, habe mich in technischen Fallstricken verheddert und einfach ganz viel ausprobieren müssen. Ausprobieren muss ich immer noch eine Menge, aber jetzt macht es mehr Spaß, weil ich Feedback dazu bekomme.

 

Keine Lust kommt manchmal vor. Dann schreibe ich eben nicht. Mein Blog ist ausschließlich Hobby, wenn er mich stresst, muss er warten. Was wohl der Grund ist, weswegen er mich noch nie gestresst hat.

 

Langeweile versuche ich für meine Leser zu vermeiden. Es gibt nicht so viele Fotos und erst recht kein BlingBling, es ist eben ein Bücherblog, da bleibt Textlastigkeit nicht aus. Aber ich versuche wenigstens, meinen Schreibstil nicht allzu einschläfernd wirken zu lassen.

 

Mitmachen mag ich. Gerne bei Bloparaden wie dieser.

 

Nichts mehr zu lesen im Haus zu haben ist eine der größten Horrorvorstellungen für mich. Ist aber sehr unwahrscheinlich, der SuB ist gut gefüllt, eBooks auf diversen Geräten gespeichert und die Adressen sämtlicher Bibliotheken in meinem Kopf. Man muss ja für schlechte Zeiten vorsorgen.

 

O... Oh nein, zu diesem Buchstaben fällt mir nichts ein.

 

Politik spielt kaum eine Rolle auf meinem Blog. Nur manchmal kann ich es mir nicht verkneifen, meinen Senf dazu abzugeben, insbesondere in den zugehörigen sozialen Netzwerken. Außerdem möchte ich deutlich machen, in welche Richtung ich nicht tendiere, siehe R.

 

Quatsch macht die Welt bunter und fröhlicher, man kann auch auf einem Blog ruhig mal Unsinniges verbreiten oder veranstalten.

 

Rechts-politsche Tendenzen wird man auf meinem Blog nicht finden, Autoren oder Verlage, die solche öffentlich vertreten bekommen hier keine Plattform und werden nicht rezensiert, Kommentare solcher Art lösche ich.

 

Sprache ist ein wunderbar vielseitiges Instrument, mit dem man herrlich spielen kann. Sicherlich auch ein Machtwerkzeug, aber nicht hier. Leider ist die deutsche Sprache die einzige, in der ich mich so gut auskenne, dass ich sie wirklich in allen Feinheiten genießen kann, deswegen lese ich bevorzugt Bücher deutschsprachiger Autoren. Übersetzungen sind eben nur Übersetzungen, keine Originale.

 

Timing ist nichts für mich. Ich schreibe manchmal wenig, manchmal viel, abhängig von anderen Verpflichtungen und meiner Motivation. Perfekt ist anders, aber den Anspruch habe ich auch nicht an mich und meinen Blog.

 

Urlaub von der Arbeit nutze ich intensiv für den Blog, Urlaub vom Blog wollte ich noch nie haben.

 

Vielfalt mag ich. Auch wenn auf meinem Blog v.a. Thriller und Kinderbücher vertreten sind (was für eine krude Mischung ;-)), versuche ich doch, auch immer wieder andere Genres zu lesen und unterzubringen. Oft bin ich ganz erstaunt, wie schön auch andere Richtungen sein können. Trotzdem, zum Entspannen falle ich dann doch lieber wieder mit einem Buch aus meinem Kellerbereich aufs Sofa.

 

Warum? Ist eine entscheidende Frage, die man sich immer mal wieder durch den Kopf gehen lassen sollte. Ich finde es wichtig, sich der eigenen Motivation bewusst zu sein, um sich nicht selbst zu verlieren.

 

Xiuhtecutli war der Feuergott der Azteken. Habe ich gerade für eine Blogtour herausgefunden. Ein Blog ist also durchaus auch für den Betreiber sehr lehrreich.

 

Yuchu, ich freue mich über jeden Leser, Follower, Liker und Kommentator (auch wenn es wohl mit J geschrieben wird). Im Ernst, Regelmäßige Leser und Interaktionen sind wichtig für meine Motivation, aber nicht Alles. Ich würde auch schreiben, wenn es keiner lesen würde, nur wäre es deutlich frustrierender. Trotzdem sind Likes nur Zahlen, ich kann nie wissen, wer wirklich liest, was ich so von mir gebe. Außer, mir schreibt jemand zurück. Dann freue ich mich und antworte auch brav.

 

Zeit benötige ich viel für den Blog. Wenn ich nicht gerade wirklich daran herum bastle, fallen mir Dinge ein, die ich noch irgendwann machen möchte. Oder ich überlege, wie mein Beitrag gerade ankommt. Oder ich lese ein Buch, mit einer Rezension im Hinterkopf. Oder ich rede mit jemandem darüber. Oder ich träume von meinem Buchstabenhaus.

Ich mag es trotzdem, auch oder weil es einen großen Teil meiner Zeit beansprucht. Mein Blog ist eben ein Teil von mir. Nicht der schlechteste, hoffe ich.

 

 

 

Vielen Dank an Burkhardt Asmuth für die spannende Idee und an euch Leser fürs Durchhalten bis hierher. Weitere Beiträge gibt es unter dem Hashtag #BlogABC .

 

 

 

 

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