Wintermärchen

Dies ist mein Beitrag zu den literarischen Winterspielen, einer Veranstaltung auf Facebook, organisiert von der Autorin Janna Ruth. Nähere Informationen, Gewinnspiele und Mitmachaktionen findet ihr hier:

https://www.facebook.com/events/306701879839045/permalink/316803352162231/

 

 

 

Wenn man an winterliche Märchen denkt, kommt man an Frau Holle nicht vorbei. Die alte, federnschüttelnde Dame aus den grimmschen Märchenbüchern ist wohl überall bekannt, und jedes Jahr hoffen die Kinder wieder darauf, dass sie ihre Betten ordentlich macht und so der Schnee bei uns ankommt. Dass ihre beiden Besucherinnen, die Glücks- und Pechmarie, dabei sehr unterschiedlichen Erfolg haben, weiß auch jeder und auch die Konsequenzen für die beiden Mädels sind bekannt.

Welche winterlichen Märchen gibt es aber noch?

Eine moderne Variante bzw. eine Adaption von Frau Holle hat Tina Skupin verfasst, es ist der dritte Band in der Reihe der „Märchenspinnerei“ (jedes Buch behandelt eine abgeschlossene Geschichte und kann für sich gelesen werden). Hier ist der Klappentext dazu:

 

 

Ein verschneites Tal.
Ein altes Geheimnis.
Zwei verfeindete Schwestern.

 

 

"Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen.

Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals.

Der dritte Band der Märchenspinner entführt den Leser in die eisig-schöne Welt der Alpen. Tina Skupin kombiniert das Frau Holle-Märchen der Gebrüder Grimm mit traditionellen Alpensagen sowie einem Schuss „Eiskönigin“ zu einer Geschichte um Familie, Abschied und Neubeginn."

 

 

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und denke, der Klappentext sollte schon neugierig machen. Wer noch mehr Informationen möchte, findet hier meine Rezension dazu.

 

 

 

Ein weiteres Märchen, das mir in Bezug auf den Winter einfällt ist die Schneekönigin von Hans Christian Andersen. Hier wird Kay von dem Splitter eines verteufelten Spiegels getroffen und sein Herz erstarrt zu Eis. Er gerät in die Fänge der Schneekönigin und nur seine Schwester Gerda kann ihn schließlich retten, natürlich ganz märchentypisch erst, nachdem sie einige Aufgaben erledigt hat.

Auch Disneys Eiskönigin, immer noch in aller Munde, ist ein winterliches Märchen, in Grundzügen basiert es auf der benannten Geschichte der Schneekönigin. Da ich diesen Film aber noch nicht gesehen habe, kann ich hier wenig dazu schreiben, wer mag, kann dies ja gerne in den Kommentaren machen.

Mich würde auch interessieren, welche weiteren Märchen euch einfallen, die irgendetwas Winterliches beeinhalten. Mir ist nur noch die wunderbare Verfilmung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ eingefallen, aber dieser Film spielt zwar im Winter, doch eine größere Rolle hat die Jahreszeit ja nicht. Wer hat noch Ideen dazu?

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